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Countdown zum Rosenmarkt – 2 Tage verbleibend

Der Vorgarten in Lissie’s Haus wird durch drei Gartenräume geprägt. Eines dieser Gartenzimmer ist der Rosengarten. Jedes Jahr gedeiht er noch prächtiger. Mittlerweile sind die meisten Rosen gut eingewachsen und gewinnen an Höhe und Üppigkeit. Wenn ich an ihnen vorbei gehe, empfängt mich ein wunderbar wohlriechender Duft. Diese Pracht soll zum Rosenmarkt besonders hervorgehoben werden, denn an diesem Tag erwartet wir Besuch. So geht es am „Tag 2“ vor dem Rosenmarkt in den Garten.

Die Rose „Schloß Ippenburg“ leuchtet in einem cremigen Weiß.

Jedes Mal, wenn der Laupheimer Rosenmarkt stattfindet, gibt es bei uns ein kleines Gartenevent. Wir laden Freunde und Bekannte ein, gehen morgens gemeinsam zum Markt und lassen den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in unserem Garten ausklingen. Das hat mittlerweile Tradition und deshalb wird es auch dieses Jahr wieder praktiziert. Dann muss sich der Garten von seiner besten Seite, oder genauer gesagt von seiner besten Rosenseite zeigen. Schließlich gehören zu diesem Fest auch üppig blühende Rosen.

Jedes Jahr werden die Rosen üppiger!

In fast in allen Gartenräumen lassen sich mittlerweile Rosen finden. Nur der Senkgarten und das Entré beherbergen keine. Allerdings ist das Entré der beste Platz um den Duft und die Blüten des Rosengartens zu bestaunen. Der eigentliche Rosengarten beherbergt siebzehn Rosen. Vom letzten Jahr im Herbst, bis in den Frühling hinein, habe ich noch einige Veränderungen in diesem Gartenraum vorgenommen. Zum Einen habe ich den Ziersalbei vollständig entfernt. Der Boden ist zu nährstoffreich und führte dazu, dass er viel zu stark wuchs und auseinander fiel. Kein schöner Anblick! Zum Anderen habe ich zu üppig wachsende Stauden aus dem Beet genommen.

Ein Wegekreuz trennt die Beete im Rosengarten.

Natürlich habe ich besser passende Stauden hinzugesetzt. Ganz klassisch, gibt es jetzt als Begleitpflanzen Frauenmantel, Katzenminze, Wollziest und den gewöhnlichen Salbei. Sie ergänzen die „Jungfer im Grünen“ und das „Argentinische Eisenkraut“, die schon seit der Entstehung die Rosen umschmeicheln. Auch neue Rosen sind dazu gekommen: „Jaques Cartier“, „Rose de Resht“, „Soul“, „Olivia Rose Austin“, „Orienta Magnolia“, „Munstead Wood“ und „Cinderella“ergänzen die bereits gepflanzten Rosen. Alle neu Gepflanzten wässere ich jetzt gut. Die letzten Wochen waren extrem trocken und haben den Neulingen etwas zugesetzt. Deshalb bekommen sie eine Extraration Wasser, damit sie zum Rosenmarkt gut aussehen.

Hier wachsen die Rosen in Kombination mit Stauden.

Danach gehe ich die nächste Aufgabe an. Ich entferne Verblühtes. Wenn kein braunes Blütenblatt das Ensemble stört, wirken die Sträucher besonders schön. Deshalb wird nun täglich das Verblühte der Rosen ausgeschnitten. Das fördert die Neubildung von Blüten, denn alle Rosen in meinem Garten sind remontierend. Sie blühen bis in den Herbst hinein. Damit sind die Hauptaufgaben im Rosengarten erst einmal erledigt. Nun ist der restliche Garten an der Reihe.

Die Rose „Alma de l’Aigle“ blüht sehr üppig und duftet verführerisch.

So manches zu üppig wachsende Pflänzchen wird etwas eingekürzt, Verblühtes wird abgeschnitten und lästige Unkräuter entfernt. Das geht recht schnell und erzeugt sofort eine bessere Struktur in den Beeten. Der Eingangsweg, der sich zwischen Rosen- und Schattengarten befindet, ist zu dieser Zeit von Lavendel und Wollziest gerahmt. Hier schneide ich Triebe, die zu stark in den Weg hinein wachsen, einfach ab. Man soll schließlich gut zum Haus kommen und trotzdem den Lavendel streifen. So wird ein wunderbarer Duft freigesetzt, der perfekt zum Duftbouquet der Rosen passt.

Weg mit Duftpotenzial.

So vergeht ein ganzer Tag im Garten und am Ende sieht man deutlich, dass etwas gearbeitet wurde. All das lasse ich nun auf mich wirken. Deshalb flaniere ich im Garten hin und her, schnuppere an den Rosen oder genieße das neu geformte Panorama von mehreren Sitzecken aus. Überall verweile ich etwas und freue mich über die wunderschönen Blüten, die den Garten zu einem Insektenmagnet machen. Es summt und brummt an jeder Ecke. Die Sonne scheint nun fast Senkrecht in den Garten und schafft eine besondere Stimmung. Jetzt beginne ich zu entspannen.

Im Weissen Garten blühen die Rosen ebenfalls üppig.
Die Ramblerrose „Félicité et Perpétue“ verströmt ihren Duft auf der Terrasse.

Der Abend klingt auf der Terrasse aus. Alles, was noch fehlt, sind ein leckeres Essen, etwas Gutes zu trinken und ein schön gedeckter Tisch. Deshalb verabschiede ich mich und starte in den privaten Teil des Tages. Morgen findet noch einmal ein Highlight statt: die Rosentafel! Was das ist? Lass Dich überraschen!

Rosige Grüße sendet Dir,

Dein Sven.


Weiterführende Links (Werbung ohne Gegenwert):

Für das Jahr 2022 findet der Rosenmarkt auf Schloß Großlaupheim am 18.06.22 statt. Weitere Informationen findest Du hier.

Einen Bericht des SWR über den Rosenmarkt kannst Du auf YouTube anschauen. Dort gibt es eine ganze Sendung über das Gartenevent.

Alles über meinen Rosengarten kannst Du hier abrufen.

Die Dekoration für die Gäste habe ich ebenfalls in einem Artikel verewigt.

Hier findest Du den Artikel zum Tag 3 vor dem Rosenmarkt.

One Comment

  • Susanna

    Lieber Sven,
    der Garten sieht wieder einfach umwerfend aus! Du beschreibst so wunderbar die einzelnen Pflegearbeiten. Und welche Gedanken du dir machst: die Stauden sollen ein bisschen in den Weg wachsen für die natürliche Anmutung, nicht zu weit, damit man gut gehen kann, aber doch so weit dass man den Lavendel streift und von seinem Duft verwöhnt wird …
    Das Ende kenne ich nur zu gut: nach getaner Arbeit durch den Garten spazieren, hier und da verweilen und das Ergebnis des Gartentages genießen. Das ist doch das Schönste überhaupt!
    Jetzt bin ich gespannt auf deinen Bericht vom Rosenmarkt!
    Liebe Grüße
    Susanna

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