Die Nase reingesteckt,  Empfehlungen

Hilfreiche Bücher zum Gemüsegärtnern

Jetzt beginnt die Gemüsesaison! Meine Fensterbank ist bereits bevölkert von Sämlingen. In der Regel baue ich meine Lieblinge an: Tomate, Paprika, Aubergine und Kohlrabi. Manchmal auch etwas Salat. Aber das soll sich dieses Jahr ändern. Ich habe eine Blattgemüse-Zusammenstellung besorgt und schon fleißig ausgesät. Palmkohl, Baumspinat, Mangold, Winterheckenzwiebel und einiges mehr schiebt sich bereits durch die Erde der Aussaatschalen. Damit mir beim Heranziehen der Pflanzen kein Fehler passiert, habe ich mir entsprechende Literatur besorgt.

Zwei Bücher sind mir bei meiner Recherche besonders aufgefallen. Wenn Du mit dem Gemüseanbau so richtig durchstarten möchtest, sollten sie auf keinen Fall in Deiner Bibliothek fehlen. Vorweg genommen unterscheiden sie sich in nur wenigen Punkten und sind beide sehr übersichtlich und gut fundiert geschrieben. Eines der Bücher, dass ich empfehlen möchte, trägt den Titel „Ackerhelden – Biogärtnern für Einsteiger“, das andere „Gemüse für jeden Garten“. Beide Bücher nehmen sich das Gemüsegärtnern aufs Gründlichste vor.

Gemein ist ihnen, dass sie im ersten Kapitel die Grundlagen des Gemüsegärtnerns vermitteln. Hier wird das Einmaleins der Gartenarbeit anschaulich und gut bebildert erklärt. Tipps wie die Beetplanung, die Anzucht und die Ernte sind Beispiele für die vielen Themen, die dort beschrieben werden. Im Anschluß an dieses Kapitel folgt der größte Teil der beiden Bücher: Informationen zu den einzelnen Gemüsesorten werden theoretisch und praktisch dargestellt. Eine Vorgehensweise, die beide Fachbücher verbindet und deren absolute Stärke ist.

So werden Kohl- und Blattgemüse, Salate, Wurzel- und Sprossengemüse, Hülsenfrüchte, Fruchtgemüse und viele weitere Sorten fundiert vorgestellt. Jedes Gemüse und jede Frucht erhält eine eigene kleine Rubrik, in der vom Anbau, über die Pflege, bis hin zur Ernte alles gut erklärt wird. So kann selbst ein Leihe alle Gemüsesorten nach Anleitung anbauen. Der Aufbau beider Bücher ist auch hierbei fast identisch und letztlich auch logisch.

Aber es gibt auch Unterschiede. Das Layout der Ackerhelden ist frischer und frecher. Dort finden sich gut strukturierte Schaubilder mit Tipps, Anbauhilfen oder dem Jahresplan wieder. Damit schaffen es die Ackerhelden prägnant und kurz das Wichtigste zu vermitteln. Dies passiert in „Gemüse für den Garten“ mehrheitlich durch den Text, obwohl auch hier mit Schaubildern gearbeitet wird. Dort sind die Texte allerdings prägnanter verfasst. Ein weiterer Vorteil von „Gemüse für den Garten“ besteht darin, dass der Text größer gedruckt ist, als bei den Ackerhelden. Das macht es besonders älteren Menschen einfacher, das Buch zu lesen.

Das Buch der Ackerhelden beschäftigt sich mit weniger Gemüsesorten, als es „Gemüse für den Garten“ macht. Dort findet man auch außergewöhnliche Pflanzen beschrieben, was das Buch auch interessant für erfahrene Gärtner macht. Im Gegenzug geben die Ackerhelden Tipps für die Verarbeitung, Lagerung und Konservierung jeder einzelnen Gemüsesorte. Ein absoluter Pluspunkt, denn manchmal hat man keine Ahnung, wie die Masse an erntereifen Früchten sinnvoll verarbeitet werden kann.

„Gemüse für jeden Garten“ gibt zu jedem Gemüse erprobte Sortentipps. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man als Neuling noch keine rechte Idee hat, welche Sorte passend ist. Dafür beschreiben die Ackerhelden in den Gemüseportraits zusätzlich die Inhaltsstoffe des jeweiligen Gemüses. Das macht es für gesundheitsbewusste Menschen leichter, Inhaltsstoffe zu identifizieren und die Zufuhr in den menschlichen Organismus klarer zu steuern.

Beide Bücher sind trotz der Unterschiede absolut empfehlenswert. Sie schaffen es gut, den unerfahren, aber auch den erfahrenen Gemüsegärtner durch das Jahr zu begleiten. Aus meiner Sicht gibt es unterschiedliche Zielgruppen bei den Büchern. Die Ackerhelden zielen eher auf ein jüngeres Klientel ab, dass nicht nur Gemüse anbauen, sondern auch verarbeiten möchte. Dieses Buch bedient den aktuellen Trend, des Gemüsegärtnerns und Verarbeiten der Pflanzen. Deshalb ist alles schnell auffindbar und einfach zusammengefasst.

„Gemüsegärtnern für jeden Garten“ orientiert sich eher an einem älteren und erfahrenen Klientel. Hier benötigt man etwas mehr Zeit zum Lesen und erfährt auch etwas über außergewöhnliche Gemüsesorten. Deshalb muß nicht alles auf einen Blick erfasst werden können. Es darf ruhig etwas umfangreicher sein, auch wenn die Texte an sich auf das Notwendigste beschränkt bleiben.

Beide Bücher sind im DK-Verlag erschienen. Die Ackerhelden gibt es bereits in der zweiten Auflage. Die Erste erschien 2016. Bei „Gemüse für jeden Garten“ ist es bereits die dritte Auflage. Die Erstauflage erschien 2007. Beides sind Bücher, die sich bereits über Jahre bewährt haben und immer wieder gerne gekauft werden.

Mit beiden Büchern steht einem erfolgreichen Gemüsejahr nichts mehr im Wege. Deshalb werde ich mich mit den neuen Informationen gestärkt, wieder ans Gemüse machen. Ich freue mich über Rückmeldungen von Dir. Diese kannst Du unten in den Kommentaren an mich und die anderen Leser weiter geben.

Liebe Grüße,

Dein Sven.

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Weiterführende Links (Werbung ohne Gegenwert):

Hier erfährst Du mehr über das Buch der Ackerhelden.

Über diesen Link findest Du zu den Ackerhelden.

Der DK-Verlag präsentiert das Buch „Gemüse für jeden Garten“.

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