Mit Schaufel und Harke,  Tipps & Tricks

Rosen pflanzen

Endlich ist es soweit! Meine Rosenlieferung ist angekommen. „Von wem die wohl ist? Ich habe doch nichts bestellt?“ Naja, einen Versuch war es wert. Ich war gleich durchschaut! Ich konnte nicht widerstehen, mir noch eine gelb blühende englische Rose zu kaufen. Zwei Mal die Sorte „Vanessa Bell“ für das Double Border und einmal die weiße historische Rose „Boule de Neige“ für den Schattengarten, in dem es auch ein sonniges Fleckchen gibt.

Die Rosen sind in einem guten Zustand geliefert worden. Unsere Karla hat gleich alles inspiziert und für gut befunden. Wahrscheinlich hat sie gedacht „Was wohl mein Herrchen an diesen stacheligen Stöckchen so toll findet?“ Wenn sie nur wüsste, wie klasse die nächstes Jahr blühen werden.

Schön ist, dass die nach Plastik aussehende Tüte aus Stärke gemacht ist und sofort auf dem Kompost landen darf. Nächstes Jahr ist sie der Dünger für unsere neuen Rosen. Ist das nicht toll? Der Dünger wird also gleich mitgeliefert. Natürlich habe ich die Rosen ins Wasserbassin gestellt, dass sie sich mit ihren Wurzeln richtig schön voll saugen können.

Die Rose sollte mindestens zwei Stunden im Wasser liegen bleiben. Da ich nicht gleich pflanzen konnte, habe ich sie über Nacht einweichen lassen. Das sollte auf jeden Fall reichen. Am nächsten Tag habe ich sie heraus genommen und noch einmal auf schadhafte Stellen kontrolliert. Da keine vorhanden waren und die Rosen bereits ordentlich geliefert wurden, waren sie nun pflanzbereit.

Die Pflanzlöcher habe ich einen halben Meter tief gegraben und den Boden darin noch etwas angelockert. Es ist gut, wenn der Aushub und der Boden des Pflanzlochs zusätzlich mit Kompost angereichert werden. Im Frühjahr kann auch noch organischer Dünger mit eingebracht werden. Da wir Herbst haben, habe ich erst einmal darauf verzichtet.

Ich habe dann die Wurzeln der Rose noch etwas angeschnitten und die Rose in das Pflanzloch gesetzt. Wichtig ist, dass die Veredlungsstelle ca. 5 cm unter der Erde ist, damit sie bei starken Frösten nicht beschädigt wird. Auch hier hat Karla genau Maß genommen.

Vorsichtig wird die ausgehobene Erde wieder in das Pflanzloch geschüttet und fest angedrückt. Gut ist es, wenn um die Rose herum ein Gießrand bleibt, der das Gießwasser nicht weglaufen lässt.

Dann braucht man nur noch gut angießen und fertig ist das Einpflanzen der neuen Rosen. Der Rosenzüchter empfiehlt abgelagerten Pferdemist mit ins Pflanzloch zu geben und die Wurzeln mit einem Mykorrhizapulver zu bestreuen. Das hilft sicherlich beim Anwachsen, muss aber nicht unbedingt sein.

Jetzt kann ich es kaum abwarten, bis alles wächst und gedeiht. Meine erste gelbe Rose und ein großer weiß blühender Strauch. Ich werde berichten, wie sie angewachsen sind und kann sicherlich im nächsten Juni erste Bilder posten.

Bis dahin bleibt die Vorfreude. Liebe Grüße,

Dein Sven.

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