Unser Garten

Rückblick auf das Gartenjahr 2020.

Das Jahr fing recht ruhig an. Nachdem ich im Herbst 2019 einen Monat lang nur Zwiebeln, Stauden und Bäume eingebuddelt habe, war ich erst einmal durch und wollte nur noch entspannen. Unser Garten wurde Ende 2019 umgebaut und die Bepflanzung habe ich komplett selbst übernommen. Daher war der Januar recht ruhig und ich habe mich nur mit unseren Hunden und dem Lesen beschäftigt.

Gartenbücher vorlesen war der Hit.

Januar

Aber natürlich war das nur von kurzer Dauer. Als ich im Baumarkt die ersten Christrosen entdeckt habe, konnte ich nicht widerstehen und buddelte mal wieder in der Erde herum. Ich war so gespannt, was sich im Frühjahr alles an die Erdoberfläche arbeiten würde. Im Februar war es dann soweit und die ersten Frühlingsblüher schoben sich nach oben. Ich war überglücklich, als ich merkte, dass sich einige Schneeglöckchen durch den radikalen Umbau gerettet hatten. Ich war erstaunt, in welchen Ecken sie hervorspitzten. Es war wie ein kleines Wunder.

Februar

Im Februar wurden unsere Hochbeete geliefert. Lange blieben sie nicht unaufgebaut in den Kartons liegen. Eigentlich sind es keine Hochbeete, sondern große Pflanzkästen, die aber durchaus als Hochbeet genutzt werden können. Ich habe sie vorbildlich mit einer Schicht Gartenabfälle, einer Schicht Erde und dann mit einer Schicht Kompost gefüllt. Die Äste unserer Hortensie „Annabel“, die in der untersten Schicht mit verarbeitet wurden, haben sogar noch einmal im Sommer durchgetrieben. Ich bin gespannt, ob sie das das nächste Jahr noch einmal machen. Dann werden sie ausgegraben und gerettet.

In dieser Zeit habe ich auch schon fleissig ausgesät. Es gab asiatische Pflücksalate. Unter anderem aus einem Samenkalender. Radieschen haben auch schon gekeimt. Ich war erstaunt, was in einem Gewächshaus alles möglich ist. Blumen, wie Fingerhut, Eselsdistel, Jungferimgrünen, und vieles mehr kamen um diese Jahreszeit auch schon in Aussatschalen. Sie sind gut gewachsen. Die Zweijährigen werden nächstes Jahr blühen und die Einjährigen hatten unseren Garten im Sommer bereits verzaubert.

Ende Februar wurde es noch einmal kalt und es schneite uns den Garten ein. Eigentlich hätte ich das nicht mehr gebraucht, aber so ist das nunmal mit dem Winter. Kälte und Schnee gehören dazu. Die folgenden Fröste im März und April haben mir einige der Hortensienblüten gekostet.

März

Eine Gartenmission erforderte es, dass ich noch vor dem Lockdown nach Büttelborn reiste. Dort durfte ich den Besitzern eines Neubaus helfen den Garten zu planen. Ein Plan wurde gezeichnet und anschließend mittels Sprühfarbe auf den Garten übertragen. Das erste Beet vor dem Haus haben wir noch bepflanzt. Dann kam Corona und wir haben den Rest per Videochat und Telefon weiter entwickelt. Irgendwann haben sich die Gartenbesitzer so sicher gefühlt, dass sie es selbst in die Hand nehmen konnten. Daraus ist ein wunderschöner Garten entstanden, der nächstes Jahr noch weiter Gestalt annehmen wird.

Fehlende Lücken in meinen Beeten habe ich noch im März und April geschlossen. Gott sei Dank waren während des Lockdowns die Gartenmärkte geöffnet und unser Garten konnte weiter Gestalt annehmen. Kräuter und Kleingehölze kamen an der einen oder anderen Stelle hinzu. Auch die Hochbeete wurden bestückt.

April

Dank Corona nahm auch unsere Café-Laube langsam Gestalt an. Die Entschleunigung half uns, mehr Zeit in den Garten zu investieren. Als ich eines Tages von der Arbeit nach Hause kam, war unsere Café-Laube fertig. Natürlich bestellte ich gleich die passenden Klematis zum Beranken. Die Hostas, zur Unterpflanzung, nahm ich aus unserer Topfsammlung, die trotzdem nicht kleiner zu werden schien. Nächstes Jahr wird dieser Platz bestimmt schon schön eingewachsen sein.

Im April war es schon so warm, dass wir es uns auf unserer Terrasse gemütlich machen konnten. Es gab viele Mahlzeiten auf der Terrasse und die ersten Ruhephasen auf den Liegestühlen im Senkgarten. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht. Ich pikierte meine Pflänzchen, pflanzte in die eine oder andere Ecke Stauden und versuchte den Boden zu verbessern. Es gab immer etwas zu tun.

Ende April wurde klar, dass die Idee eines Frühlingsgartens im Senkgarten aufgegangen war. Wir genossen die sonnigen Tage unter Frühlingsblühern in pastellfarbenen Blau-, Rosa- und Lilatönen. Ich hatte Angst, dass die empfindlichen persischen Kaiserkronen unsere nassen Winter nicht überlebt hätten, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Alle blühten wunderbar. Hinzu kamen noch Tulpen, Anemonen, Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Traubenhyazinthen und viele mehr. Traumhaft schön!

Mai

Im Mai war die Zeit das Gewächshaus zu bestücken und die empfindlichen mediterranen Pflanzen hinaus zu stellen. Tomaten, Paprika und Auberginen bestimmten von nun an das Bild des Gewächshauses. Cosmeen, Dahlien und Zinnien fanden ihre Plätze in den Beetlücken, die sie fabulös schlossen. Es war kaum zu bemerken, dass alles im ersten Jahr an der jeweiligen Stelle wuchs.

Unsere Birnenspaliere blühten im Frühjahr und hatten unzählige kleine Birnen an ihren Ästen hängen. Unsere ersten Birnen. Ich war ganz stolz und freute mich schon auf eine Vielzahl der süßen Früchte. Leider fielen sie alle bis auf eine ab. Scheinbar wollten die Spaliere erst einmal einwachsen, was für das erste Jahr auch sinnvoll ist.

Meine Idee einen Bereich mit weissen und gelben Blüten zu schaffen ging fast vollständig auf. Ich freute mich riesig über den Kugellauch „Mount Everest“, der sich im Mai über den Stauden wiegte. Es ist klasse, zu sehen, dass ein geplantes Farbkonzept aufgeht. Aber es gab auch Rückschläge im Double Border: Die Fackellilien wollten nicht recht anwachsen und ich habe drei von sechs verloren. Die restlichen drei sind gut angewachsen, haben aber noch nicht geblüht. Ich hoffe, dass sie es nächstes Jahr tun werden.

Juni

Im Juni war es dann soweit. Fast alle im Herbst neu gepflanzten oder umgesetzten Rosen kamen zur Blüte. Es war ein Traum zu sehen, wie sie gewachsen sind und den Rosengarten in einen Duftgarten verwandelt haben. Aber auch hier gab es Rückschläge: Die Rose „Tranquility“ hat alle Blüten abgeworfen und wollte nicht so recht anwachsen. Sie verlor immer mehr ihrer Äste und hat erst im Spätsommer neu getrieben. Ich hoffe, dass sie den Winter überlebt und im Frühjahr durchstartet. Eine der Rosen ist beim Umsetzen in zwei Teile gebrochen. Beide sind wieder angewachsen, aber nur einer hat geblüht. In der Café-Laube habe ich im Frühjahr die Rose „Seagul“ (Rambler) gepflanzt. Sie ist nur spärlich gewachsen. Vermutlich ist es ihr dort zu schattig. Die Sonne streift sie erst, wenn sie das Dach der Laube erreicht hat. Ich hoffe, ich bekomme das hin.

Erste Früchte im neu gestalteten Garten gab es dieses Jahr auch schon. Eines der Hochbeete ist ganz mit Erdbeeren bestückt. Hier gab es schon genügend für einen Kuchen. Im zeitigen Frühjahr werde ich sie allerdings noch einmal höher setzen müssen, da sich das Hochbeet gesetzt hat. Johannisbeeren sind bei uns in einem Topf gewachsen, der im Senkgarten an der Wasserstelle steht. Irgendwann ist bei uns im Garten diese Johannisbeere aufgegangen – woher auch immer. Ich habe sie damals in einen Topf gesetzt und mittlerweile ist sie zu einem kleinen Hochstämmchen heran gewachsen. Sie ist nicht sehr schmackhaft, aber sieht schön aus. Die Früchte reichen allemal für einen Kuchen.

Im Juni war es dann endlich soweit. Nach Monaten hat uns der Elektriker die Gartenbeleuchtung installiert. Bis dahin lagen unzählige Rohre im Garten herum, die endlich angeschlossen wurden. Es sieht nun sehr schön aus, wenn unser Garten am Abend beleuchtet ist. Damit ist der hintere Gartenbereich elektrisch erschlossen. Im nächsten Jahr geht es vorne weiter. Hier braucht es noch zwei Steckdosen, die erst installiert werden können, wenn unser Gartenhaus steht. Also gibt es weitere Projekte für das nächste Jahr…

Juli

Im Juli kehrte wieder etwas Ruhe ein und wir konnten den Garten zum ersten Mal in dieser Form genießen. Die einzigste Aufgabe bestand darin, den Garten regelmäßig zu gießen. Alles war frisch gepflanzt und musste deshalb regelmäßig gewässert werden. Ich bin froh, dass alles so gut eingewachsen ist und im nächsten Jahr bereits weniger Wasser aus der Kanne braucht.

Alle Gartenbereiche waren dank der Planung gut entwickelt. Selbst der Schattengarten, der eher mit dem übrig gebliebenen Stauden bepflanzt wurde, sah im Juli super aus.

Zu meinem Geburtstag haben wir uns noch ein weiteres Tischchen für das Entré gegönnt. Man kann es zusammenklappen und als Erweiterung für unseren Tisch auf der Terrasse nutzen. Auf unserem Sonnendeck, das für Feiern genutzt werden soll, kann man im Moment noch nicht sitzen. Es fehlt noch eine Treppe und ein Geländer. Irgendwann soll es noch überdacht werden. Aber das ist Zukunftsmusik.

August

Im August habe ich den „Walled Garden“ in Baldern besucht. Ich bin schon zum zweiten Mal dort gewesen und immer wieder begeistert von dieser Gartenanlage. Mit den Bildern der zwei Besuche konnte ich einen Artikel für den Blog schreiben und davon berichten, wie wunderschön der Garten ist. Vielleicht schaffe ich im nächsten Jahr einen Besuch im Frühjahr. In dieser Zeit habe ich den Garten noch nicht erlebt.

Wie jedes Jahr war ich im August auf der Jungviehweide und habe das Gartenmuseum und die Staudengärtnerei besucht. Dabei habe ich sehr viel fotografiert und eine Menge Stoff für weitere Artikel in der Rubrik „Über Stock und Stein“ mitgebracht. Mein dabei entstandener Artikel über das „Museum der Gartenkultur“ hat dann zu einer Kooperation mit dem Gartenmagazin der „Staudengärtnerei Gaißmayer“ geführt.

Den Sommer über konnten wir viel Gemüse ernten: Tomaten, Paprika, Chilli, Auberginen, Mangold, Salate, Kohlrabi und vieles mehr. Kaum zu glauben, was alles in unserem Garten in dieser Zeit gewachsen ist. Wir konnten sogar etwas verschenken. Der Garten von Lissie´s Haus ist vorrangig ein Ziergarten, aber auf Gemüse und Kräuter möchte ich auf keinen Fall verzichten.

September

Im September haben wir unsere erste und einzige Birne geerntet. Wir haben sie uns geteilt und genüsslich gegessen. Das war schon ein tolles Gefühl, eine Frucht, die wir sonst nur im Supermarkt kaufen, auch im eigenen Garten ernten zu können. Ich habe die Idee im nächsten Jahr zwei oder drei Säulenobst-Bäume zu pflanzen. Im Kräuter- und Gemüsegarten wäre noch Platz. Mal schauen, ob sich das so umsetzen lässt.

Das nächste Gartenprojekt ließ nicht lange auf sich warten. Ein Geräteschuppen soll im Rosengarten entstehen. Für uns ist schon klar, wie es aussehen soll. Es wird eine Bereicherung für diesen Gartenraum sein und Höhe in den Rosengarten bringen. Das Fundament ist gegossen. Leider hat uns der Schreiner vergessen und das Haus steht noch nicht. Im nächsten Jahr machen wir einen neuen Anlauf und vielleicht bauen wir es sogar selbst.

Ich besuchte noch einmal den Garten in Büttelborn und war erstaunt, wie alles gewachsen ist. Stauden schaffen innerhalb eines Gartenjahres so viel. Die Bäume sind noch sehr klein, aber das wird die Zeit korrigieren. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und bin gespannt, wie alles weiter wachsen wird. Im Januar wird die Terrasse errichtet. Dann ist der nächste Meilenstein erreicht und es gibt weiteren Lesestoff für das kommende Gartenjahr.

Am 20. September ging dieser Gartenblog „Beetwunderung für Garten“ ins Netz. Ich habe mich seit Juni darauf vorbereitet. Gelernt, wie das technisch gemacht wird, Artikel geschrieben und Bilder gesichtet. Dann war es soweit. Ich war tagelang aufgeregt und habe mich schnell daran gemacht in den sozialen Netzwerken zu werben. Ich war vorher überhaupt nicht im Internet zu finden. Jetzt bin ich auf Instagram, Facebook und Pinterest. Bei Instagram habe ich innerhalb eines viertel Jahres mehr als 1300 Abonnenten gewonnen, auf diesem Blog haben über 1100 Menschen vorbeigeschaut. Bei Facebook und Pinterest läuft es noch nicht so gut. Wenn Du magst, kannst Du mich dort unter „beetwunderung“ oder „Sven Beck“ finden und eine Freundschaftsanzeige senden.

Oktober

Im Oktober gab es einen Ausflug auf die Höri am Bodensee. Dort habe ich den Garten von Mia und Hermann Hesse Haus besucht und gleich noch einen Artikel dazu geschrieben. Auch das Otto Dix Museum stand auf dem Program. Den Garten seines ehemaligen Hauses habe ich dabei auch noch angeschaut. Hierzu wird ein Artikel folgen. Beide Gärten sind selbst im Herbst noch eine Reise wert und gar nicht so weit voneinander entfernt.

Im Weissen Garten war eine kleine Ecke nur spärlich bepflanzt und ich habe mir überlegt, was diesem Platz gut tun könnte. Ich entschied mich für eine Aster und ein Gras, dass ich dort abwechselnd arrangiert habe. Die Aster ist eine Sommer-Waldaster mit dem Namen „Aster divaricatus Tradescant“ und das Gras ein Perlgras namens „Malica uniflora Variegata“. Eingepflanzt sah es richtig klasse aus. Ich hoffe, dass beide das nächste Jahr gut angewachsen sind und mit ihrer zukünftigen Üppigkeit den Weissen Garten bereichern werden.

Im Herbst habe ich Königskerzen ins Double Border gesetzt. Sie sind zweijährig. Die Sämlinge, die im nächsten Jahr aufgehenden, blühen erst 2022. Im Moment kann ich mir das Beet nicht ohne sie Vorstellen. Sie geben im Sommer die wichtige Struktur. Die Sorte Polarsommer hat zudem das schöne silbrige Blattwerk, dass das Double Border unbedingt braucht. Weitere Zweijährige habe ich übrigens auch noch gepflanzt, wie den Fingerhut, Muskatellersalbei oder die Eselsdistel. Das wird nächstes Jahr bestimmt eine Blütenexplosion.

Die Blumenzwiebeln kamen auch noch ins Beet: Im Schattengarten habe ich um den Taschentuchbaum den Kugellauch „Mount Everest“ gesetzt. Ansonsten ganz viele weiße Papageien-Tulpen. Im Rosengarten eine Unzahl an rosa blühenden Krokussen. Im Double Border kamen Narzissen und schwefelgelbe Krokusse hinzu. Den Bestand an Narzissen habe ich im Weissen Garten aufgestockt und weisse Krokusse hinzu gefügt. Blaue Papageien-Tulpen und weinroter Zierlauch kamen im Senkgarten hinzu.

Wegen Corona fand die DIGA in Wiblingen in der Herbstzeit statt. Die Anbieter waren nicht so zahlreich vertreten, wie man es sonst gewohnt war. Die Besucher hielten sich alle an die Vorschriften und es war nicht so überlaufen, wie sonst. Als Ausbeute brachte ich blaue Tulpen mit, deren Namen ich mir dummerweise nicht gemerkt habe. Ich hoffe, dass ich das noch heraus finden kann.

Als Gartenblogger musste ich mir dieses Jahr Gedanken zu einer herbstlichen Deko machen. Natürlich möchte man den Garten auch im Herbst schön präsentieren und den Lesern Anregungen bieten. Eigentlich dekoriere ich den Garten immer zum Herbst hin, aber noch nie mit dem Druck etwas Besonderes zu schaffen. Das Besondere ist mir deshalb auch noch nicht gelungen, aber schön sah es trotzdem aus. Nächstes Jahr werde ich mir mehr Gedanken machen.

Meine Abschlussarbeiten im Garten konnte man dieses Jahr im Blog mitverfolgen. Rückblickend war ich mit den Artikeln richtig fleissig, wenn man bedenkt, dass ich neben dem Blog einem anderen Beruf nachgehe. So bleibt wenig Zeit für die Artikel. Manchmal merkt man es ihnen an und ich korrigiere sprachliche Fehler auch noch nach der Veröffentlichung. Viele Artikel hatten den Herbst im Blick und es ist schön meinen Lesern bereits nach wenigen Monaten einen bunten Strauß an Ideen und Tipps an die Hand geben zu können.

Eigentlich wollte ich mit dem Gartenumbau viele der Töpfe loswerden. Das Gießen nimmt ansonsten im Sommer zu viel Zeit in Anspruch. Aus England habe ich dann die Topfgarten-Idee mitgebracht, die ich zumindest im nächsten Jahr einmal umsetzen möchte. Da ich weiß, dass einige der Leser nur einen Balkon oder eine kleine Terrasse haben, ist das eine Möglichkeit etwas Grün ans Haus zu bringen. Auch für diese Leser möchte ich etwas bieten können. Deshalb startete im Herbst das Projekt „Topfgarten“, das nächstes Jahr mehr Grün auf unsere Sitzplätze bringen soll.

November

Im November ging so langsam aber sicher das Gartenjahr dem Ende zu. Ich ließ es mir aber nicht nehmen noch einmal im Garten zu buddeln. Ich habe mich in gelbe Rosen verliebt und gleich zwei Stück mit dem Namen „Vanessa Bell“ für das Double Border bestellt. Gemeinsam mit meiner „Gartenpraktikantin“ Karla habe ich sie eingepflanzt und einen Artikel zum Rosen pflanzen geschrieben. Jetzt bleibt erst einmal nur die Vorfreude auf Mai und Juni. Ich kann es kaum abwarten, bis sie blühen.

Da „durchgeblüht“ wird, haben sich Ende November die ersten Christrosen durch das Laub gearbeitet und mich mit ihren wunderbar weissen Blüten überrascht. Im Schattengarten habe ich noch ein paar hinzu gepflanzt, da es dort im Moment etwas trostlos aussieht.

Dezember

Anfang Dezember war unser Garten weihnachtlich geschmückt und präsentierte sich auch so auf meinem Blog. Zu diesem Artikel gab es viele Rückmeldungen und ich kam mit dem einen oder anderen Leser in einen schönen Austausch. An Weihnachten macht dekorieren richtig viel Spaß. Dann kann man aus dem vollen Schöpfen. Und wenn noch Schnee hinzu kommt, wie es zwei Mal vor Weihnachten passierte, sieht alles noch viel schöner aus…

Zum Ende des Jahres, habe ich mich auf dem Blog vermehrt mit dem Weissen Garten beschäftigt. Es gibt nun einige Artikel hierzu: Zum Beispiel gibt es einen Artikel zum Mondgarten, einige über unseren Weissen Garten, zu Stauden für den weissen Garten und zu Gärten, die auch weisse Gartenräume beherbergen. Die Anlage von Staudenbeeten ist mein Steckenpferd und ich liebe es, wenn ich sie wie ein Maler gestalten kann. Da ein weisser Garten mit nur einer Blütenfarbe besticht, muss man diesen sorgfältiger planen, damit es am Ende nicht langweilig oder überladen wirkt.

Am Neujahrstag läuft meine erste Verlosung eines Gartenbuches aus. Es haben schon Einige mitgemacht und ich bin gespannt, wer das Buch gewinnen wird. Am liebsten würde ich allen eines zuschicken. Aber ein Gewinnspiel funktioniert nun mal anders.

Dieses Gartenjahr war ein aufregendes Jahr. Alles war neu. Der Garten, die Anpflanzung und der Gartenblog. Ich habe so viel gelernt und so viel Neues entdeckt. Ob das nächste Jahr das topen kann?

Wie auch immer; ich danke Dir für Deine Unterstützung. Schön, dass Du diesen und andere Artikel von mir liest, dass Du mich in den sozialen Netzwerken unterstützt, dass Du mit mir im Austausch bist. Was wäre ein Gartenblog, wenn ihn niemand lesen würde? Und ein Blog hat einen weiteren Vorteil. Du kannst ihn mit gestalten. Worüber würdest Du gerne Lesen? Wo stimmst Du zu? Was würdest Du anders machen? Mit Deinen Kommentaren, Nachrichten und Mails findest Du immer ein offenes Ohr.

Ich wünsche Dir ein gesundes und grünes Jahr 2021. Bis bald auf diesem Blog und vielleicht auch mal im Garten,

Dein Sven.

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