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Der Kräuter- und Gemüsegarten

Der Kräuter- und Gemüsegarten war ein nicht geplanter Gartenraum. Nach dem Umbau des Gartens 2019 gab es hinter dem Viktorianischen Gewächshaus mehr Platz als gedacht, so dass wir Hochbeete installieren konnten, wo vorher nur ein Durchgang gedacht war.

Um diesen Gartenraum betreten zu können, kann man links oder rechts am Gewächshaus, durch eine Eibenhecke hindurchgehen. Auf der linken Seite findet man unseren Kompost und die Kräuterecke, auf der rechten Seite einen kleinen Sitzplatz und unseren heißgeliebten Rhabarber. Verbunden werden die zwei Seiten durch die nicht geplanten Hochbeete.

Freier Raum wird mit Töpfen gefüllt. Sie bieten sich an, um weiteres Obst oder Gemüse anzubauen. Zudem werden hier Pflanzen gelagert, die zu einem späteren Zeitpunkt im Garten landen, wie unsere Zwei- oder Einjährigen. Deshalb ist dieser Gartenbereich auch nicht immer aufgeräumt. Hier dürfen auch mal Töpfe, Erdsäcke und vieles mehr liegen bleiben, ohne das es stört.

Die Hochbeete werden saisonal mit Gemüse und Kräutern bepflanzt. Eines davon ist allein den Erdbeeren vorbehalten. Erdbeeren hatten wir schon vor dem Umbau in unserem Gemüsebeet. Wir lieben sie. Deshalb musste im neu strukturierten Garten wieder ein Platz gefunden werden. Eines der Hochbeete war der Ideale Ort für die süße Nascherei.

Salate, Winterheckenzwiebeln, Kohlrabi, Mangold, Dill wurden im ersten Jahr bereits erfolgreich angebaut. Ich bin schon gespannt darauf, was mir im nächsten Jahr alles in den Sinn kommt. Topinambur fände ich spannend. Aber die setze ich lieber in separate Töpfe oder Pflanzsäcke. Die Winterheckenzwiebeln müssten wieder kommen.

In diesem Gartenraum war der Kompost angedacht, da er hier gut versteckt ist. Nun gibt es sogar zwei Komposter, die abwechselnd gefüllt und entleert werden. Mir ist es wichtig, dass dem Garten zurück gegeben wird, was ihm an anderer Stelle entnommen wurde. Deshalb ist Kompost für mich unerlässlich.

Überall, wo noch etwas Platz zu finden ist, werden Garten- und Wildkräuter angebaut. Hier experimentiere ich vor allem mit heimischen Pflanzen, wie Spitzwegerich, Guterheinrich und Baldrian. Aber auch herkömmliche Küchenkräuter, wie Salbei, Oregano, Thymian haben hier ein zu Hause gefunden. Mal schauen, ob sie an dieser Stelle bleiben wollen und nächstes Jahr wieder so üppig wachsen.

In alten Zinnbehältern wird das Wasser des Gewächshauses aufgefangen und kann an Ort und Stelle, oder im Gewächshaus vergossen werden. So wird das Wasser dort gesammelt, wo es gebraucht wird.

Im Kräuter- und Gemüsegarten steht nur wenig Platz zur Verfügung, aber der könnte durchaus noch besser genutzt werden. Ein paar Ideen habe ich schon. Dafür muss ich aber erst noch etwas recherchieren. Ich werde im Frühjahr berichten, was ich mir hierzu ausgedacht habe.

Liebe Grüße,

Dein Sven.

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