Öffentliches Grün,  Über Stock und Stein

Bei Jette „Im Zimmer“ und Garten

Einen Ort zu erschaffen, der die schönen Dinge des Lebens in sich vereint. Voll von Poesie und Sinnlichkeit. Das ist nicht leicht und doch geglückt an einem Ort nicht unweit unseres Gartens. Ein Ort, der Urlaub verspricht. Eine Auszeit wagt. Und durch die liebevolle Vereinigung von Gaumenfreuden, Wohlfühlen und Begegnungen einen Moment kreiert, der die Seele baumeln lässt. Das findet man „Im Zimmer“.

Die Schöpferin dieses wunderbaren Ortes ist Jette. Sie hat leuchtende Augen, ist schlank, hoch gewachsen und hat stets ein Lächeln auf ihren Lippen. Sie trägt eine lange, graue Schürze und ist so als die Hüterin ihres kleinen Reiches schnell zu erkennen. Café – Mittag – Dings beschreibt sie ihren kleinen Schatz, als wären es nur ein paar hingeworfene Worte. Doch genau das ist es nicht. Es ist das, was zwischen diesen Worten zu finden ist: es ist die Verbindung der schönen Dinge.

Da ist zuerst ein Zimmer in einem Traditionsgasthaus von Laupheim. Dem „Rothen Ochsen“. Dezent gefüllt mit schönen Dingen. Auch hier fast achtlos hingestellt. Dort ein Kerzenständer, hier pastellfarbene Kissen, dort hinten ein paar Blümchen in einer Kristallglasvase. Doch im Ganzen, in der Verbindung, sinnlich und schön.

Dann ist da noch ein Garten. Versteckt in einem Hinterhof, abseits vom Lärm der Straße. Umgeben von Rosen, Hortensien und wildem Grün. In der Mitte ein Rasenplatz, der Tische und Stühle beherbergt. Auch hier scheint es, als wäre alles aus einer Laune heraus entstanden und doch ist es geplant und durchdacht.

Was noch fehlt, ist das Kitzeln des Gaumens. Das Café – Mittag – Ding, dass zur Mittags- und Kaffeezeit Ungewohntes bietet. Ungewohnt, weil es das „gewisse Etwas“ hat. Kein großmütterlicher Charme und kein hippies Lokal. Es ist die Verbindung von beidem. Es ist die Poesie dazwischen. Und das ist köstlich und inspirierend.

Ich hoffe, meine Worte sind nicht zu blumig, aber nach einem Besuch Bei Jette kann das durchaus passieren. Ich fühle mich gerade, wie im Urlaub. Das „Dazwischen“ hat nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele genährt und ich kann es kaum abwarten, wieder dort zu sein. Doch nun muss ich etwas klarer beschreiben.

Das ausgewählte und liebevoll gestaltete Essen ist immer etwas Besonderes. Sowohl die Bowles, die Mittags vorbestellt werden können, als auch die Tartes, die Nachmittags zum Kaffee serviert werden, sind liebevoll gefertigt und unglaublich lecker. Man merkt deutlich, dass sich Jette viel Mühe macht. Das Essen ist wohl überlegt, die Zutaten sorgfältig ausgewählt und am Ende noch einmal gut abgeschmeckt. Hierbei muss man schon von einer Familientradition sprechen, die trotzdem oder gerade deshalb ihren eigenen Weg geht.

Der Garten anderer Menschen ist für mich ein Erholungsort. Deshalb ist auch diese Terrasse ein Ort der Entspannung. Der Stress der Straße schafft es nicht bis hierher vorzudringen. Was bleibt ist ein Sonnen- oder Schattenplätzchen. Die Wahl für einen Liegestuhl oder für einen Tisch. Das Trinken von selbst gemachten Limonaden oder etwas mit berauschenden Prozenten? Und letztlich die Überlegung, ob es noch etwas zum Essen sein darf. Alles andere übernimmt Jette.

Während meines Urlaubes werde ich sicher noch öfter bei Jette anzutreffen sein. Ein kleiner Spaziergang mit Austin und Karla mit anschließender Entspannung „Im Zimmer“ wird mich über den Nachmittag retten. Vielleicht nehme ich etwas zum Lesen mit. Wenn das nicht Luxus ist? Vielleicht hast auch Du die Chance einmal bei Jette vorbei zu schauen? Für alle anderen, die weit, weit weg wohnen, wünsche ich einen ebenso schönen Gartenort, der zum Verweilen, Entspannen und Träumen einlädt, wie dieser.

Liebe und entspannende Grüße aus Laupheim,

wünscht Dir Sven.

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Die Bilder sind teilweise von Jette.

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