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Herbst in Töpfen

Kurzzeitig hatte ich keine Lust mehr etwas im Garten zu tun. Das Wetter im Herbst macht mich träge und melancholisch. Die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen sinken und es wird immer ungemütlicher.

Die Ausbeute des Gartenvirus-Wahns in Grün, Weiss und Silber.

Selbst die Hunde verweigern bei dem schlechten Wetter unsere all abendliche Pinkelrunde und sind nicht vor die Tür zu bewegen. So kuscheln wir lieber mit einer Tasse Tee auf unserem Sofa.

Jetzt ist alles fertig eingepflanzt.

Trotzdem wollte ich noch für eine schöne Herbst- und Winterdeko in Töpfen sorgen. Angefangen habe ich bereits vor zwei Wochen mit neuen Körben auf unseren Fensterbänken, die ich in Weiß und Silber bepflanzt habe. Ich bin kein großer Fan von bunter Bepflanzung. Noch weniger mag ich Rot, Orange und Gelb. So sind Herbstfarben weniger mein Geschmack und deshalb ist es manchmal schwierig passende Pflanzen zu finden.

Beton braucht natürliche Elemente als Kontrast.

Also wieder das Übliche: Weiß, Silber, Grün. So bin ich in den nächsten Gartenmarkt getingelt und dann hat es mich wieder erwischt. Der Gartenvirus ist noch immer aktiv. Wie im Wahn bin ich durch die Reihen von Stauden, Einjährigen und Gehölzen gehuscht. Habe Pflanzen in den Wagen gestellt, wieder herausgenommen, nebeneinander gehalten, gejubelt, geflucht,… Und eh ich mich versah war der Wagen voll.

Kürbisse gehören zum Herbst. Hier eine Variation aus Beton.

Vermutlich bin ich in ein Zeitloch gefallen, den eh ich wieder zu mir kam, war die Mittagspause fast schon rum und die Kreditkarte überlastet. Aber was soll ich machen? Gegen diesen Virus ist noch kein Kraut gewachsen. Im Gegenteil! Sämtliche Kräuter fachen ihn nur noch an.

Meine Ausbeute bestand, neben einer Packung Pflanzerde und drei Pflanzkörben, aus Pflanzen: weiße Erika, weiße Christrosen, Hebe, weiße Hornveilchen, Silber-Greiskraut, Stacheldrahtpflanze, Torfmyrte und Heiligenkraut. Für einen Fenster-Korb hatte ich noch eine Mühlenbeckie und eine Fetthenne zu Hause, die ich später integrieren konnte.

Getrocknete Alliumblüten, Wurzeln und Betonelemente runden das Arrangement ab.

Dann ging es nach Hause und ran ans Pflanzen. Neben den bereits bepflanzten Körben an den Fenstern zur Straßenseite, kamen noch drei Körbe hinzu, die unser Entré verschönern sollten. Zwei Tontöpfe gehören an die Treppe zur Haustür und die zwei rechteckigen Tontöpfe von denen einer im Schattengarten und der andere im Rosengarten stehen, sollten auch noch bepflanzt werden.

Bis zum Frost darf von der Sommerdeko noch etwas stehen bleiben.

Die Kombination weiß-grün-silber passt hervorragend in die Herbst-, aber auch in die Winterzeit. Ich versuche so zu gestalten, dass ich zur Winterzeit oder zu Weihnachten nur noch ergänzen muss. Dann könnte man Tannenzweige, Tannenzapfen, Christbaum-Kugeln oder Zink-Sterne integrieren. Das sieht bestimmt schön aus und wird von mir zu gegebener Zeit gepostet.

Karla befindet die Dekoration für gelungen.

Jetzt kommen für den Herbst Beton-Kürbisse und Laternen hinzu und dann passt es erst einmal. Nun kann der Herbst kommen. Zumindest bin ich bezüglich der Dekoration darauf eingestellt. Da das Wetter entsprechend gut ist, nimmt Karla die neue Dekoration ab. Sie scheint sie für gut zu befinden. Damit können wir uns wieder auf das Sofa freuen und kochen erst einmal einen Tee.

Eine schöne Herbstzeit wünschen Dir,

Karla und Sven.

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